Alltägliches
Alltägliches
10-08-2026
Ich versuche mich schon seit langem am Schreiben, aber es kommt regelmäßig dazu, dass ich mich aus den verschiedensten Gründen selbst davon abhalte. Es ist dieser klassische Fall von Selbsteinschränkung, die wir uns selbst auferlegen, eine Form von Perfektionismus, der mir selbst immer wieder sagt, dass das, was ich gerade am Schreiben bin, noch nicht optimal ist und deswegen am besten mit niemandem geteilt werden sollte.
Den Versuch habe ich jetzt schon mehrmals gestartet und mich jedes Mal immer wieder in eine Ecke geschrieben oder mir Konstrukte, Brandings oder Marken gebaut, die sich nicht mit diesem Anspruch des täglichen Schreibens vereinbaren lassen.
Es stand jetzt schon seit Jahren auf meiner Liste, jeden Tag etwas zu schreiben, aber ich habe halt nicht jeden Tag etwas geschrieben, das ich dann auch mit den Leuten geteilt habe. Klar könnte ich jetzt wieder einen weiteren Substack aufmachen oder anfangen, diese Gedanken und meine erweiterten Ideen auf LinkedIn oder Instagram zu teilen, aber ich glaube, ein einfacherer Blog mit einem einfacheren Redaktionssystem sollte ausreichen, sodass ich mich erstmal darum kümmern kann, überhaupt was zu schreiben.
Jetzt ist dieses ganze Experiment wie die meisten Dinge, wenn man sie startet, noch mit Motivation etc. gefüllt und weil ich erstmal niemandem sagen werde, dass ich diesen Blog betreibe, wird sich wahrscheinlich auch keine verwirrte Seele hierauf verirren können, aber ich denke, das ist auch irgendwo die Scham dabei. Ich kann jetzt erstmal alleine mit mir die Dinge mit der Welt teilen und sie sind draußen. Wenn ich jemandem einen der Gedanken schicken und teilen will, die ich hier verfasst habe, dann sollte das relativ leicht gehen.
Wie ich schreibe
Ich schreibe die Dinge eigentlich direkt so, wie ich sie mir denke. Wenig überlegen und nur einmal die Möglichkeit, sie von meiner Autokorrektur überarbeiten zu lassen. Ich denke, das ist ehrlicher, als mit dem LLM Runden und Runden zu drehen, und danach ist nur noch ein Hauch von mir in dem Text, den “ich” geschrieben habe.
Einfach schnell ein paar Gedanken von der Leber und hoffe, dass die vielleicht über die nächsten Tage interessant für euch sind. Ich tippe die morgens, während ich mich noch auf meine Arbeit vorbereite, und sicher werde ich einige von diesen Texten auch einfach nur direkt runterreden. Manche werde ich in der Bahn verfassen und wieder andere kurz vor dem Schlafengehen. Ich will, dass das Schreiben wieder eine Regelmäßigkeit wird, so wie es das vielleicht auch in der Schule damals gewesen ist.
(Ich kann ja wohl nicht der Einzige sein, der denkt, dass einige seiner Skills den Bach runtergegangen sind, nachdem er aus der Schule raus war, oder?)
Was ich schreibe
Alltägliches, die Sachen, die mir in den Sinn kommen, alles, worüber sich schreiben lässt. Mit dem Wunsch, dass es vielleicht für den ein oder anderen interessant ist oder wenn man sich später anschauen möchte, was ich so mit meinem Lebenswerk fabriziert habe, kann man sich diese Sachen durchlesen und einen kleinen Einblick gewinnen. Vielleicht schreibe ich mal was zu einem unserer Projekte, vielleicht über ein Experiment, das ich durchgeführt habe, über ein Buch, das mich gerade interessiert hat. Wenn es mir gelingt, haben die Beiträge Tags, Verbindungen zu anderen Beiträgen und Referenzen an den Stellen, wo ich das hinbekomme.
Seid geduldig, ich würde raten, in 100 Beiträgen bin ich sicher ein wenig besser geworden.