Morgenstund hat Gold im Mund
In den frühen Stunden lässt es sich besser arbeiten. Zumindest für mich, weil ich für mich bin. Die Stadt um mich herum wacht erst in einigen Stunden auf und ich kann mich auf meine Routinen, Spiele oder alles andere konzentrieren.
In Wettbewerbssituationen hat man hier auch einen Vorteil gegenüber jedem, der erst 30 Minuten vor Beginn des Wettkampfs aufgestanden ist. Ich bin seit gut drei Stunden wach, mein Gehirn ist schon voll am Funktionieren, vielleicht hab ich sogar schon etwas geschafft.
Der große Nachteil ist, dass man weniger Zeit mit anderen Menschen hat, weil ja die meisten Menschen dann doch eher dazu tendieren, die Nacht zum Tag zu machen. An den meisten Tagen interessiert mich das recht wenig.
Die einfache Lösung ist die Siesta.

Am wichtigsten ist wahrscheinlich, eine Form von konstantem Schlaf zu haben, sodass der Körper eine Art Routine entwickeln kann. Mein Beileid an dieser Stelle für jeden Mitarbeiter, der eine Wechselschicht hat, an die sich der Körper nicht gewöhnen kann.